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Fundament, Wände, Dach – alles im Griff

Gartenhaus Aufbau: schnell & einfach selbst bauen

Du möchtest dein Gartenhaus selber aufbauen? Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du dein Gartenhaus selbst errichtest: von der richtigen Planung über die Wahl des Fundaments bis hin zur Montage der Wände, des Dachs und des Fußbodens.

Erfahre, warum ein Fertigbausatz Zeit spart und wie du typische Fehler beim Gartenhaus-Aufbau vermeidest. Mit Anleitung, Video und Praxistipps gelingt der Aufbau garantiert – schnell, sicher und stabil.



Bevor es an den Aufbau deines Gartenhauses geht, solltest du dir eine zentrale Frage stellen: Wofür willst du es nutzen?

  • Soll es hauptsächlich als Stauraum für Gartengeräte und Maschinen dienen, reicht oft ein kompaktes Gerätehaus.

  • Planst du hingegen gemütliche Abende im Garten oder sogar gelegentliche Übernachtungen, sollte das Gartenhaus stabiler, größer und komfortabler ausgestattet sein.

Die Auswahl ist heute groß – vom einfachen Schuppen bis zum wohnlichen Blockhaus aus Holz, das sich harmonisch in den Garten einfügt.

Je klarer du den Zweck definierst, desto besser kannst du Größe, Ausstattung und Fundament planen – und desto reibungsloser verläuft der Aufbau. Denn Nutzung, Wandstärke, Dämmung und Untergrund hängen direkt miteinander zusammen.


Standort und Planung: Das solltest du vor dem Aufbau klären

Bevor du dein Gartenhaus errichtest, solltest du den Standort sorgfältig planen. So vermeidest du spätere Probleme mit Vorschriften oder unnötigen Ärger mit Nachbarn.

Achte bei der Platzwahl besonders auf:

  • Gute Erreichbarkeit

  • Nähe zu Strom- und Wasseranschlüssen

  • Ausreichenden Abstand zum Nachbargrundstück

  • Eine möglichst ebene Fläche für das Fundament

Unser Tipp: Wenn du einen Wasseranschluss planst, solltest du dich vorab über die technischen Anforderungen informieren. In unserem Beitrag Gartenhaus Wasseranschluss: So kriegst du es hin! findest du alle wichtigen Schritte erklärt.

Baugenehmigung und rechtliche Vorgaben

Planst du ein größeres oder bewohnbares Gartenhaus, solltest du frühzeitig Kontakt mit dem zuständigen Bauamt aufnehmen. Je nach Größe, Nutzung und Bundesland kann eine Baugenehmigung erforderlich sein.

Zusätzlich solltest du:

  • den Grenzabstand zum Nachbarn prüfen und im Idealfall vorab abstimmen,

  • bei Hanglagen besondere Anforderungen an Fundament und Statik einplanen.

Fundament nicht vergessen

Bevor du mit dem eigentlichen Aufbau deines Gartenhauses beginnst, solltest du das Fundament sorgfältig vorbereiten. Der Baugrund muss eben und tragfähig sein. Ist das Grundstück uneben, muss es entsprechend ausgeglichen oder vorbereitet werden. Nur so lässt sich ein gerades und stabiles Fundament errichten – die wichtigste Basis für einen sicheren und langlebigen Aufbau.

Ein passendes Fundament schützt dein Gartenhaus vor Feuchtigkeit, verhindert spätere Setzungen und sorgt für dauerhafte Stabilität. Welche Fundamentart für dein Gartenhaus geeignet ist, hängt von Größe, Nutzung und Bodenbeschaffenheit ab. Eine ausführliche Übersicht der verschiedenen Möglichkeiten findest du in unserem Ratgeber zum Thema Fundament für das Gartenhaus.

Wichtig: Ein unebenes Fundament führt später zu schiefen Wänden und Problemen beim Einsetzen von Türen und Fenstern.

Im folgenden Video zeigen wir dir vorab schon einmal den Aufbau von einem der drei klassischen Fundament-Varianten und verraten, was es mit unseren Gummi-Granulatpads / Feuchtigkeitssperrren auf sich hat:


Der Fertigbausatz als praktische Lösung

Ein Gartenhaus kannst du entweder vollständig selbst planen und bauen oder als vorgefertigten Bausatz kaufen. Für viele Bauherren ist ein Fertigbausatz die unkomplizierte Variante, da alle Bauteile passgenau zugeschnitten und mit einer Montageanleitung geliefert werden.

In der Regel musst du nur das Fundament vorbereiten – der restliche Aufbau erfolgt Schritt für Schritt nach Anleitung. Das spart Zeit und reduziert Planungsaufwand.

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Gartenhaus aufbauen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Der Aufbau eines Gartenhauses gelingt am besten mit guter Vorbereitung und einer klaren Reihenfolge.

In der Regel wird das Gartenhaus in drei Etappen aufgebaut:

  1. Unterkonstruktion

  2. Wandaufbau

  3. Dach

Wichtig: Bevor du beginnst, das Gartenhaus aufzubauen, muss das zuvor errichtete Fundament erst vollständig ausgehärtet sein!

Schritt 1: Unterkonstruktion ausrichten

Zuallererst wird die Unterkonstruktion auf dem vorbereiteten Fundament ausgerichtet. Sie bildet die Grundlage für den gesamten Gartenhaus-Aufbau.

  1. Lege zunächst Feuchtigkeitssperren zwischen Fundament und Holzrahmen, um aufsteigende Nässe zu verhindern.

  2. Lege den Bodenrahmen auf und richte ihn anschließend exakt aus:

    1. Verbinde Bodenbalken per Stahlwinkel und Holzschrauben miteinander.

    2. Mit einer Wasserwaage alle Seiten kontrollieren.

    3. Ggf. die Diagonalen messen – sind beide gleich lang, steht der Rahmen rechtwinklig.

  3. Erst danach den Rahmen ggf. fest verschrauben. Dies dient der zusätzlichen Stabilisierung, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Schritt 2: Wände aufbauen

Nun beginnt der eigentliche Aufbau der Wände. Je nach Bauweise unterscheidet sich die Vorgehensweise leicht.

  • Bei Blockbohlenhäusern beginnst du mit den halbierten Bohlen, den sogenannten Sockelbohlen, die du auf den Bodenrahmen aufstellst und miteinander verschraubst. Danach werden die Bohlen per Nut- und Feder-System ineinandergesteckt. Achte darauf, dass die erste Bohlenlage exakt ausgerichtet ist – sie bestimmt den Verlauf aller weiteren Lagen.

  • Bei Elementbauweise werden die vormontierten Wandteile aufgesetzt, mit den Sockelbohlen und an den Ecken verschraubt.

Unser Tipp: Benutze zum Nachhelfen am besten einen Gummihammer und kontrolliere regelmäßig mit der Wasserwaage. Kleine Abweichungen summieren sich sonst schnell und führen später zu schiefen Wänden.

Wichtig: Falls du kein vorimprägniertes Modell gekauft hast, empfehlen wir dir Nut und Feder der Wandbohlen vor Einbau zu imprägnieren.

Schritt 3: Fenster einsetzen

Fenster werden nicht erst nach vollständiger Wandmontage eingesetzt. Sobald die Wand etwa die halbe Höhe der Fensteröffnung erreicht hat, werden die Fenster vorsichtig von oben in die vorgesehene Führung eingeschoben.

Danach solltest du prüfen:

  • ob sie sauber in der Führung sitzen und

  • ob sie sich leicht öffnen und schließen lassen.

Schritt 4: Wände fertigstellen

Nach dem Einsetzen der Fenster werden die restlichen Bohlen weiter aufgebaut, bis die endgültige Wandhöhe erreicht ist. Achte darauf, dass alle Verbindungen sauber sitzen und die Konstruktion stabil bleibt.

Kontrolliere abschließend nochmals:

  • die Senkrechte der Wände

  • die Eckverbindungen

  • die gesamte Stabilität

Unser Tipp: Falls du mit verdrehten Wandbohlen zu kämpfen hast, zeigen wir dir in unserem Beitrag Verdrehte Wandbohle verbauen: So funktionierts wie du diese dennoch einfach verbauen kannst.

Schritt 5: Dachkonstruktion montieren

Sind die Wände vollständig aufgebaut, folgt das Dach. Setze die Sparren gemäß Anleitung ein und verschraube sie sorgfältig. Achte darauf, dass alle Sparren gleichmäßig aufliegen und fest sitzen.

Anschließend werden Dachplatten oder Schalungsbretter aufgebracht. Sie bilden die Grundlage für die spätere Dacheindeckung und sorgen für zusätzliche Stabilität.

Schritt 6: Dach eindecken

Die Dacheindeckung schützt dein Gartenhaus dauerhaft vor Regen und Witterung.

Wir empfehlen eine Ersteindeckung mit Dachpappe (V13) und darauf eine Eindeckung mit Bitumenschindeln vorzunehmen.

  • Dabei wird die erste Reihe Schindeln umgekehrt auf das Dach genagelt, darauf wird bündig die erste Reihe richtig rum genagelt und dann jede weitere Reihe versetzt.

Wichtig: Verlege Dachpappe oder Dachschindeln immer von unten nach oben und fixiere sie mit Dachpappennägeln, damit das Wasser sauber ablaufen kann.

  • Bei Verwendung von Biberschwanz- oder Hexagonalschindeln sollten zur Firstabdeckung entweder Rechteckschindeln oder Firstabdeckungsbleche verwendet werden.

Unser Tipp: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Dach decken findest du in einem eigenen Beitrag.

Achte besonders auf:

  • ausreichende Überlappungen

  • sauber befestigte Kanten

  • eine sorgfältige Abdichtung im Firstbereich

Eine unsaubere Dacheindeckung ist eine der häufigsten Ursachen für Feuchtigkeitsschäden.

Unser Tipp: Auch die Dachrinne wird zum Schluss nicht vergessen. Beachte beim Anbringen an den Längswänden, dass ein Gefälle von etwa 1 Prozent entsteht. Regenrinne und Abflussrohr werden per Schellen an der Wand verschraubt.

Schritt 7: Fußboden verlegen

Der Fußboden wird in der Regel erst am Ende der Bauarbeiten montiert. So verhinderst du, dass er während der Montage weder

  • verschmutzt oder

  • beschädigt wird.

Lege die Bodenbretter dafür passgenau ein und verschraube sie gemäß Anleitung. Nutze auch hier einen Gummihammer, wenn nötig. Beim letzten, abschließenden Brett kann ein Zuschneiden notwendig sein.

Schritt 8: Türen einsetzen und Abschlusskontrolle

Danach wird die Tür eingehangen und das Schloss und die Drückergarnitur verbaut. Prüfe die Spaltmaße und stelle sicher, dass sich die Tür leicht öffnen und schließen lässt.

Kontrolliere anschließend das gesamte Gartenhaus:

  • alle Schraubverbindungen

  • die Dachabdichtung

  • die Stabilität der Konstruktion

Erst wenn alles fest sitzt und sauber ausgerichtet ist, ist der Gartenhaus Aufbau abgeschlossen.

Unser Tipp: Imprägniere das Haus noch von außen und schütze es damit gegen Insektenbefall, Schimmel, Fäulnis, Bläue und Pilzbefall.


Gartenhaus aufbauen: Anleitung in einem Video

In unserem Video zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du beispielhaftdas Gartenhaus Bunkie selber bauen bzw. aufbauen kannst. Doch auch ähnliche Häuser kannst du mit dieser Gartenhaus Anleitung ganz einfach selbst errichten.

Dauert dir das alles zu lange? Dann nutze gerne unseren Gartenhaus.com Montageservice. Gemeinsam mit dem Aufbauteam planst du die Montage im Detail und vereinbarst einen Termin zum Aufbau deines Gartenhauses.



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Bilder: ©Gartenhaus.com